Innovationen lohnen sich. Gerade auch für kleine und mittlere
Unternehmen (KMU). Sie helfen den Unternehmen im Wettbewerb zu
bestehen und ihre Position zu stärken. Projekte und innovative
Netzwerke können von dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand
(ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie
(BMWi) gefördert werden.
Oftmals fehlen den Unternehmen schlicht die finanziellen Mittel,
um Aktivitäten angehen zu können. Denn die Erträge, die aus den
Projekten gewonnen werden können, lassen sich - wenn überhaupt -
erst mittel- bis langfristig realisieren. Ein zweites Problem ist
der Zugang zu den wissenschaftlichen Erkenntnisse und
Forschungsergebnissen. Und schließlich wirkt sich auch der Mangel
an Fachkräften auf die Innovationsfähigkeit von Unternehmen aus. Wo
es an qualifiziertem Personal fehlt, werden auch Innovationen
Mangelware sein.
An diesen Problemen setzt ZIM an. Es zielt darauf ab, KMU zu
mehr Anstrengungen im Bereich Forschung und Entwicklung anzuregen
und gleichzeitig die damit verbundenen Risiken abzumildern.
ZIM bündelt die bisherigen FuE-Förderprogramme des BMWi wie
bspw. PRO INNO II u.a.
Das Programm unterstützt gemeinsame Forschungs- und
Entwicklungsprojekte zwischen kleinen und mittleren Unternehmen,
aber auch die Zusammenarbeit von Unternehmen und
Forschungseinrichtungen. Dabei kann die Entwicklung neuer Produkte,
Verfahren oder technischer Dienstleistungen bei der Förderung
berücksichtigt werden. Die antragstellenden Unternehmen können
einen Zuschuss in Höhe von 35 – 50 % zu den Projektkosten von max.
350.000 Euro erhalten.
Es werden aber auch Netzwerkprojekte gefördert, die aus
mindestens sechs Unternehmen bestehen. Dabei werden die Leistungen
des Netzwerkmanagements zur Erarbeitung des Netzwerkkonzepts und
Etablierung sowie die anschließende Umsetzung
unterstützt.
Seit 2009 werden auch einzelbetriebliche FuE-Projekte
unterstützt.
Weitere Informationen erhalten Sie nebenstehend im
Downloadbereich.