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TOURISMUS UND FREIZEITWIRTSCHAFT

Shoppingtourismus im internationalen Vergleich

Einkaufen ist für viele Menschen zu einer Freizeitbeschäftigung geworden, die keineswegs nur in der Nähe des eigenen Wohnortes durchgeführt wird. Bei vielen Tagesausflügen, Urlaubs- oder Geschäftsreisen ist heute "Shopping" ein wichtiges Motiv. Bei etwa jedem siebten Anlass ist "Shopping" sogar der entscheidende Auslöser für die Reise, auf diesen "harten Kern" der Shoppingtouristen entfallen fast 70 % der Ausgaben aller Touristen im Einzelhandel. Trotz der großen ökonomischen Bedeutung von Städtereisen im Allgemeinen und des Shoppingtourismus im Besonderen stand die Reiseform "Shoppingtourismus" in Deutschland in der Vergangenheit weder beim Einzelhandel noch im Gastgewerbe im Blickfeld.

"Shoppingtourismus" wird von Experten aus Einzelhandel und Tourismus als Wachstumssegment gesehen, von dem Deutschland stärker als bisher profitieren kann. Weltweit lassen sich Beispiele für erfolgreiche strategische Marketingpolitik und sinnvolle Kooperationsstrukturen finden, nicht nur auf Ebene einzelner Unternehmen oder Kommunen, sondern auch regional oder national. Die Ausgangssituation auf dem Gebiet des Shoppingtourismus und hier vor allem des internationalen Tourismus, d.h. die Attraktivität Deutschlands als Einkaufsziel für ausländische Touristen, lässt Defizite erkennen aber auch ungenutzte Potenziale vermuten.

Aus diesem Grund hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) die Projektgemeinschaft ECON-Consult, EuroHandelsinstitut und Fachbereich Fremdenverkehrsgeographie der Universität Trier beauftragt, die aktuelle Situation im Bereich des Shoppingtourismus zu untersuchen und Empfehlungen zu entwickeln, wie die Potenziale dieses Marktes zukünftig verstärkt ausgeschöpft werden können.

Erste Ergebnisse im Überblick können sie der Kurzfassung entnehmen.

DOKUMENT-NR. 9669

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