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PRESSE/PUBLIKATION

Ruhr-IHKs: Lückenschluss der A 52 endlich umsetzen

Die Industrie- und Handelskammern im Ruhrgebiet (Ruhr-IHKs) fordern den Verkehrsausschuss des Landtags NRW auf, in seiner Sitzung am 17. März ein positives Votum zum Ausbau der A 52 zu geben. Der Lückenschluss dieser bedeutenden Nord-Süd-Achse ist unverzichtbar für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Region. Daher bewerten die Ruhr-IHKs den von der Landesregierung ins Spiel gebrachten Planungsstopp für dieses wichtige Verkehrsprojekt als einen Rückschritt, der die bestehende Überlastung der Straßen zementieren würde. Schon heute sorgt der fehlende Autobahnabschnitt zwischen Gelsenkirchen-Buer und Essen für kilometerlange, Emissionen erzeugende Staus auf der B 224 und am Autobahndreieck Essen-Ost. Dieser Teil der A 40 gehört dadurch zu den höchstbelasteten Streckenabschnitten im Autobahnnetz von NRW.

„Die jahrzehntelange Planung sollte nun zügig weiter vorangetrieben und umgesetzt werden. Die Uhr darf nicht auf null zurückgestellt werden“, so der Präsident der IHK zu Essen Dirk Grünewald. Dieses Autobahnteilstück befindet sich wegen seines hohen volkswirtschaftlichen Nutzens seit 2003 im Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans. Die Planungen sind weit fortgeschritten und immer wieder verbessert worden. Das Planfeststellungsverfahren sollte daher bald eröffnet werden.

Bisher gebe es keine überzeugenden alternativen Konzepte zum Lückenschluss. „Anstatt andere langwierige Planungen mit ungewissem Ausgang zu erproben, deren Entlastungswirkung ungewiss ist, muss die bestehende Lösung endlich umgesetzt werden“, erklärt Grünewald.

Die IHKs im Ruhrgebiet sind die IHK Mittleres Ruhrgebiet, die IHK zu Dortmund, die Niederrheinische IHK zu Duisburg, die IHK zu Essen, die Südwestfälische IHK zu Hagen sowie die IHK Nord Westfalen.

DOKUMENT-NR. 76128

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