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PRESSE/PUBLIKATION

Anmeldephase zur LANGEN NACHT DER INDUSTRIE gestartet

Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft findet die  LANGE NACHT DER INDUSTRIE am 20. Oktober 2011 zum ersten Mal in der Metropolregion zwischen Rhein und Ruhr statt. Mit dieser Veranstaltung möchte die Gesellschaftsinitiative Zukunft durch Industrie e.V. zeigen, wie  moderne und zukunftsfähige Industrie in der Region Rhein/Ruhr funktioniert. Die Bürgerinnen und Bürger bekommen die Chance, Industrie zu erleben und hinter die Kulissen spannender Unternehmen zu blicken.

Mitgetragen wird die LANGE NACHT DER INDUSTRIE von den fünf Industrie- und Handelskammern und den Unternehmerverbänden im Regierungsbezirk Düsseldorf sowie von den Industriegewerkschaften.

Ministerpräsidentin Kraft unterstreicht die Wichtigkeit der Industrie für den Wirtschaftsstandort NRW: „Nordrhein-Westfalen ist ein Industrieland und will es bleiben. Wir brauchen eine moderne, nachhaltige industrielle Infrastruktur mit produktionsnahen Dienstleistungen. Zugleich müssen wir unsere Schöpfung und unsere natürlichen Lebensgrundlagen bewahren. Beides geht! Um es auf den Punkt zu bringen: Die industrielle Revolution des 21. Jahrhunderts, die ökologische industrielle Revolution, soll von Nordrhein-Westfalen ausgehen."

Dr. Andreas Bruns, Vorstandsvorsitzender von Zukunft durch Industrie, betont: „Mit der LANGEN NACHT DER INDUSTRIE wollen wir mehr Transparenz schaffen und der Bevölkerung unter anderem plastisch machen, wie moderne Produktionsprozesse ablaufen. Vieles hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten gerade zugunsten der Umwelt verändert. Die Dichte an Weltmarktführern in NRW ist erstaunlich und kommt nicht von ungefähr. Wir wollen durch Verstehen die Technologiebegeisterung im Land neu entfachen.“

Die LANGE NACHT DER INDUSTRIE ist ein bundesweit einzigartiges Veranstaltungskonzept, in dessen Rahmen Unternehmen potenziellen Mitarbeitern, Schülern, Studierenden, ihren Nachbarn und anderen interessierten Bürgern einen Blick hinter ihre Werkstore gewähren. Schon insgesamt acht Mal fanden Veranstaltungen in Hamburg, Bremen, Hannover, Frankfurt/Main und im Thüringer Wald statt und waren jedes Mal aus- und überbucht. Weltweit bekannte Unternehmen, aber auch die Hidden Champions der Region können zeigen, was und wie sie produzieren, welchen Mehrwert sie schaffen und wie sie ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden.

Insgesamt beteiligen sich mehr als 40 Unternehmen und ermöglichen den Teilnehmenden einen Einblick in die Fertigung. Aufgrund des großen Einzugsgebiets wird es bei dieser Veranstaltung nicht nur einen, sondern mehrere Startpunkte geben, von denen die Touren zu jeweils zwei Unternehmen am Abend beginnen. In interessanten und informativen Führungen erhalten die Besucher Einblicke in Produktions- und Arbeitsprozesse, sie können Fragen stellen und sich ein direktes und persönliches Bild vom Betrieb machen.

Aus dem IHK-Bezirk Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen beteiligen sich folgende Unternehmen: Gerresheimer GmbH, Essen, Druckhaus Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Essen, TRIMET ALUMINIUM AG, Essen, und Siemens AG Bereich Energietechnik, Mülheim an der Ruhr. Besonders Unternehmen, die aufgrund ihres Geschäftsfeldes weniger im Fokus der Öffentlichkeit stehen, schätzen die LANGE NACHT DER INDUSTRIE als Erfolg versprechende Möglichkeit, um ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen und sich als interessanter und attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. So auch die Essener Gerresheimer GmbH, deren Geschäftsführer Stephan Arnold sagt: „Wir beteiligen uns an der Langen Nacht der Industrie, weil an diesem Standort die Produktion von Behälterglas eine lange Tradition hat. Heute zeigen wir bei Gerresheimer, was es heißt moderne Glasverpackungen herzustellen. Auch wenn uns der Verbraucher kaum kennt, so erwirbt er doch oft Produkte für seinen täglichen Bedarf, die sich in Glasverpackungen befinden, die hier in Essen hergestellt worden sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Hustensaft, ein Deo oder eine Spirituose handelt. Die Besucher werden staunen, was sie bei uns alles wieder entdecken."

Und Herbert K. Meyer, Leiter der Siemens AG, Region West mit Fertigungsstandorten in Mülheim an der Ruhr und Duisburg, lobt die Initiative als beispielhaft für die Region: „Nur mit Transparenz und umfassenden Informationen können wir Talente für uns gewinnen. Der Blick hinter die Kulissen verschafft potenziellen Bewerbern sowie der interessierten Öffentlichkeit hautnahe, persönliche Eindrücke, die Siemens komplex, sehr komplett und erlebbar darstellen.“

Interessierte Bürger bewerben sich ab sofort um einen der begehrten Plätze unter http://www.langenachtderindustrie.de/naechte/rhein-ruhr-11. Bei der Online-Anmeldung können pro Person bis zu drei Tourwünsche angeben werden, davon wählt der Veranstalter je nach Verfügbarkeit eine Tour aus. Am Abend der Veranstaltung werden von 17:00 bis 22:30 Uhr nacheinander beide Unternehmen besichtigt. Das Mindestalter ist 14 Jahre. Die Teilnahme ist kostenlos.

Über „Zukunft durch Industrie e.V.“

„Zukunft durch Industrie e.V.“ ist als gesamtgesellschaftliche Initiative unabhängig von einzelnen Unternehmen, Parteien, Verbänden oder sonstigen Institutionen. Der Verein versteht sich als Kommunikationsplattform, die alle gesellschaftlichen Gruppen zum Dialog einlädt, um den Nutzen einer modernen Industrie für die Gesellschaft verständlich aufzuzeigen und bestehende Chancen und Risiken zu diskutieren. Dem Verein „Zukunft durch Industrie“ gehören derzeit 68 Mitglieder an.  Weitere Informationen finden Sie auf der Internetpräsenz des Vereins: http://www.zukunft-durch-industrie.de/

Über die LANGE NACHT DER INDUSTRIE

Die LANGE NACHT DER INDUSTRIE ist ein bundesweit einzigartiges Veranstaltungskonzept, in dessen Rahmen Unternehmen potenziellen Mitarbeitern, Schülern, Studierenden und anderen Interessierten einen Blick hinter ihre Werkstore gewähren. Ziel ist es, die Industriebetriebe und die Menschen in einer Region in Kontakt zu bringen. In spannenden Führungen erhalten die Besucher Einblicke in Arbeitsprozesse, sie können Fragen stellen und sich ein persönliches Bild vom Betrieb als möglicher zukünftiger  Arbeitgeber machen.

Die erste Veranstaltung dieser Reihe fand erstmalig 2009 in Hamburg statt. Seither konnten 9 weitere Regionen gewonnen werden. Für die Zukunft sind 20 Veranstaltungen mit je 50 Unternehmen pro Jahr im gesamten Bundesgebiet geplant. Veranstaltungsagentur ist prima events. Weitere Infos unter http://www.langenachtderindustrie.de/naechte/rhein-ruhr-11.

Kontakt

Heinz-Jürgen Hacks

IHK zu Essen

Am Waldthausenpark 2

45127 Essen

Tel.:  (0201) 1892 - 224

Fax.: (0201) 1892 - 173

E-Mail:  heinz-juergen.hacks@essen.ihk.de

www.essen.ihk24.de

DOKUMENT-NR. 81442

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