. .
Illustration

PRESSE/PUBLIKATION

STARTERCENTER NRW in Essen feiert 5-Jähriges

Vor fünf Jahren wurde mit dem STARTCENTER NRW bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Essen die Idee des One-Stop-Shops in Nordrhein-Westfalen (NRW) erstmals umgesetzt. Die STARTERCENTER NRW in der MEO-Region waren im Jahre 2006 landesweit die ersten, die ihren Betrieb aufnahmen.

Ziel war es, zentrale Anlaufstellen für Existenzgründer zu schaffen und damit bürokratische Hürden für Gründungsvorhaben abzubauen. Die Beratung für Existenzgründer sollte aus einer Hand und an einem Ort erfolgen. Auf rund 1.700 Beratungsgespräche können die Gründungsberater in den vergangenen fünf Jahren zurückblicken.

Dr. Friedrich Schreiber, Leiter des STARTERCENTERs NRW bei der IHK in Essen: „Mit der Bündelung der Sachkompetenz der beteiligten Partner – IHK, Handwerkskammer, Kreishandwerkerschaft sowie der örtlichen Wirtschaftsförderungsgesellschaft – ist die Gründung von Unternehmen deutlich einfacher geworden. Mit dem STARTERCENTER wurde auch ein qualitativer Schritt nach vorne getan, denn das Recht zur Führung des Namens „STARTERCENTER NRW“ ist von der Einhaltung bestimmter Qualitätsstandards sowie einer externen Zertifizierung abhängig.“ Es sei also nicht nur eine Umbenennung des bisherigen Angebots erfolgt, betont Schreiber, die Gründungsberatung habe sich spürbar verbessert.

Für diese Gründungsberatung, die für alle Bereiche offen steht, also Handel, Dienstleistungen, Industrie, Handwerk sowie freiberufliche Tätigkeiten, sind im STARTERCENTER NRW bei der IHK in Essen unter anderem Jessica Hallmann, Eugenia Dottai sowie Thomas Eick zuständig. Sie unterstützen die Gründungswilligen in vielfältiger Weise bei der Konzeption des eigenen Unternehmens.

„Eine gründliche Vorbereitung ist außerordentlich entscheidend für den Erfolg des Vorhabens“, weiß Jessica Hallmann. „Wichtig ist es, ein schlüssiges Unternehmenskonzept zu erstellen, aus dem hervorgeht, wo die Chancen liegen, aber auch wie hoch die Risiken einer selbstständigen Tätigkeit sind“, sagt die Gründungsberaterin. Eine solch detaillierte Planung koste allerdings viel Zeit und Mühe. Viele Gründer scheiterten, weil entweder ohne Unternehmensplan oder mit einem unvollständigen oder ungenauen Konzept begonnen werde.

Zu den typischen Fehlern gehöre es, dass in der Gründungseuphorie die zu erwartenden Umsätze zu hoch geschätzt werden. Häufig machen sich die Gründer auch zu wenig Gedanken zum Alleinstellungsmerkmal ihrer Geschäftsidee. Hallmann: „Zu den Klassikern zählt es, den Kapitalbedarf – insbesondere den kurzfristigen – nicht richtig einzuschätzen. Deshalb ist es wichtig, einen Liquiditätsplan zu erstellen.“ Die erfahrenen Gründungsberater wissen aus ihrer täglichen Praxis, dass es manchmal nur Details sind, die zum Scheitern eines an sich guten Unternehmenskonzepts führen können.

Neben der persönlichen Beratung bietet das STARTERCENTER NRW bei der IHK in Essen zahlreiche Informationsveranstaltungen an. In der Regel findet an jedem 1. Donnerstag im Monat ein Infonachmittag für Existenzgründer statt. Mehrfach im Jahr werden Gründerworkshops zu speziellen Themen wie z. B. Versicherungen, Steuern, Finanzierung, Buchführung, Franchising und Rechtsformen sowie rechtlichen Tipps für angehende Unternehmer angeboten. In den vergangenen fünf Jahren nahmen an den – kostenfreien – Veranstaltungen knapp 5.000 angehende Unternehmer teil.

DOKUMENT-NR. 81691

  • THEMA DER WOCHE

Zur Zeit gibt es in diesem Bereich keine aktuellen Inhalte.