-
Industrie entwickelte sich 2011 positiv – höchster Auslandsumsatz seit Beginn der statistischen Aufzeichnungen http://bit.ly/IW0a1e #IHK (Link: https://twitter.com/#!/IHK_Essen/status/195776124414988288)
-
Gewinnervorschlag d. IHK-Verkehrkongress: Die mittlere Spur der A40 als Y-Abfahrt, damit Verkehr hier 2spurig abfließt http://bit.ly/GEaVCM (Link: https://twitter.com/#!/IHK_Essen/status/182441222206521345)
-
Mit @SocialMediaFred & @Kreative_Klasse planen wir am 22.05. eine kostenlose Veranstaltung "Social Media für Kreative" http://bit.ly/z4NAds (Link: https://twitter.com/#!/IHKEssen_Kultur/status/180237976213794817)
PRESSE/PUBLIKATION
Stadtteilanalyse für Speldorf und Broich
Die Industrie- und Handelskammer für Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen (IHK) hat 2011 gemeinsam mit der IGS - Interessengemeinschaft Speldorfer Kaufleute e. V., der Broicher Interessen-Gemeinschaft e.V. (BIG), der Mülheim & Business GmbH, dem Einzelhandelsverband Ruhr e.V. und der Stadt Mülheim an der Ruhr ein Projekt zur Entwicklung der Stadtquartiere Speldorf und Broich in Mülheim an der Ruhr initiiert.
Die IHK hat mit Unterstützung der Projektpartner eine Analyse der Stadtteile einschließlich umfangreicher Kunden- und Geschäftsbefragungen durchgeführt, deren Ergebnisse jetzt vorliegen.
Die Kunden- und Geschäftsbefragung fand im Herbst 2011 an mehreren Tagen und Standorten in Broich und Speldorf statt. Gefragt wurden Kunden unter anderem nach dem Einkaufsverhalten, der Vielfalt des Warenangebotes, der Nutzung von Verkehrsmitteln oder der Einschätzung der Situation des eigenen Stadtteiles. Die Geschäftsinhaber wurden zusätzlich zur Geschäftslage, den Stärken und Schwächen des Standortes, zu möglichen Maßnahmen zur Aufwertung des Stadtteils oder zu den Marketingaktivitäten vor Ort interviewt.
Die Ergebnisse zeigen, dass die strukturelle Grundlage der beiden Stadtteile insgesamt als gut anzusehen ist und Potenzial für eine Entwicklung besteht. Dabei schätzen die Kunden die aktuelle Lage besser ein als die Geschäftsinhaber. Beide Stadtteile verfügen über Stärken wie z.B. überdurchschnittliche Kaufkraft, in Teilen gute Sortimentsabdeckung, gute Verkehrsanbindung sowie hoher Wohn- und Freizeitwert. Alle Beteiligten erwarten insbesondere durch die Ansiedlung der Hochschule Ruhr West für beide Stadtteile große Entwicklungsimpulse und Chancen.
Schwachpunkte und Defizite sehen die Befragten z.B. in den Bereichen Immobilien (Leerstandsproblematik, Fassadengestaltung), Handels- und Dienstleistungsbesatz, öffentlicher Raum (z. B. Sauberkeit, Sicherheit, Atmosphäre) oder Parkplatzsituation.
Die Projektbeteiligten haben aufbauend auf den Ergebnissen der Analyse bereits erste Maßnahmenideen gemeinsam entwickelt, unter anderem in den Bereich Kundenbindung und Kundeninformation, Marketing, Imageverbesserung/ Bekanntheit, Stadtmöblierung, Sauberkeit, Events sowie Leerstandsmanagement.
Hintergrund des gemeinsamen Projektes sind der beobachtete zunehmende Strukturwandel im Handel gerade in Mülheim an der Ruhr sowie der steigende Wettbewerb in Nachbarstädten speziell an nicht-integrierten Standorten.
Stadtteilzentren sind integraler Bestandteil im Konzert gesamtstädtischer Entwicklung. Neben der Versorgungsfunktion sind sie Wohn- und Arbeitsort. Wesentlich ist in Stadtteilen die wohnortnahe Versorgung der ansässigen Bevölkerung mit Waren und Dienstleistungen, die nicht nur in der Kern-Innenstadt vorhanden sein sollten. Deshalb ist es aus Sicht der Projektpartner wichtig, dass die Mülheimer Stadtteile ihre Attraktivität und Aufenthaltsqualität behalten und ausbauen.

