PRESSE/PUBLIKATION
IHK: Wirtschaftsspionage – (leider) kein modernes Märchen
Ideen, Know-how, Forschung, Entwicklung und innovative Produkte sind die Substanz eines jeden Unternehmens, sozusagen der Goldschatz des Unternehmens. Aber solche "Schätze" wecken natürlich Begehrlichkeiten Dritter.
Neben den klassischen Feldern Militär und Politik fokussieren sich die Ausforschungsbemühungen einiger fremder Staaten daher zunehmend auf Wirtschaftsunternehmen und Wissenschaftseinrichtungen. Diese Bestrebungen haben das Ziel, der eigenen Volkswirtschaft auf den - in Folge einer immer weiter zunehmenden Globalisierung - enger werdenden Märkten Wettbewerbsvorteile zu ermöglichen.
Auch die Konkurrenten beobachteten die Mitbewerber der Branche und bedienen sich dabei teilweise legaler und illegaler Methoden, die von professionellen Analysen bis hin zum Diebstahl von Daten, Plänen und Produkten reichen.
Eine zunehmende Rolle spielt dabei der Einbruch in Datensysteme auf den verschiedensten Wegen. Z.B. ist Vorsicht geboten bei Geschenken von Geschäftspartnern in Form von USB-Sticks. Durch die Benutzung wird dann evtl. unbemerkt ein „Trojaner“ und dort enthaltene Spionagesoftware platziert, so die IHK.
Die IHK: Damit Firmen das Gefährdungspotenzial von Wirtschaftsspionage einschätzen können, brauchen sie Informationen.
Auf ihrer Internetseite hält die IHK unter www.essen.ihk24.de, Dok-Nr. 25423, ein entsprechendes Merkblatt mit Checklisten und weiterführenden Informationen zur Spionageabwehr bereit.

