Im Jahr 2006 hatten sich die Trägerverbände (DIHK, BDI, HDE,
BGA, DSLV) der Allgemeinen Deutschen Speditionsbedingungen (ADSp)
gegen eine gemeinsame Empfehlung von Logistik-AGB ausgesprochen.
Der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) hatte diese
daraufhin alleine empfohlen. Ende 2007 hat Prof. Dr. Thomas Wieske,
Institut für Logistikrecht & Riskmanagement, Hochschule
Bremerhaven, vorgeschlagen, wesentliche Kritikpunkte der anderen
Verbände aufzugreifen und über den überarbeiteten Vorschlag neu zu
verhandeln.
Anfang 2008 hatte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag
(DIHK) Unternehmen der verladenden Wirtschaft sowie
Logistikunternehmen aufgefordert, zu diesen Änderungsvorschlägen
ihre Auffassung mitzuteilen. Der DIHK hat eine sehr geringe
Resonanz auf die Frage erhalten, ob aus Sicht der Unternehmen,
Neuverhandlungen der ADSp-Verbände über eine gemeinsame
Verbandsempfehlung befürwortet werden und ob die dargestellten
Änderungsvorschläge als gemeinsame Verbändeempfehlung tragfähig
seien.
Wesen von gemeinsamen Verbändeempfehlungen ist, dass es sich um
AGB handelt, die die Interessen beider Marktgegenseiten in ein
ausgeglichenes Verhältnis bringen. Eine Überarbeitung der
Logistik-AGB müsste aus Sicht der IHK-Organisation sowohl den
Bedenken der Verlader ausreichend Rechnung tragen bzw. gleichzeitig
den Anliegen der Logistikunternehmen angemessen gerecht werden.
Den Text der derzeitigen Logistik-AGB (deutsch und englisch)
sowie die Änderungsvorschläge von Prof. Dr. Thomas Wieske aus dem
Jahre 2007 können auf dieser Internet-Seite als PDF-Dokumente
heruntergeladen werden.
Für Anregungen zu den Logistik-AGB ist der DIHK, Berlin, stets
dankbar (E-Mail an: reppelmund.hildegard@berlin.dihk.de)