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STANDORTPOLITIK

DIHK-Grundschulcheck 2011 veröffentlicht

An der Umfrage nahmen fast 5.000 Grundschulen teil. Die Ergebnisse zeigen, dass bei der Nachmittagsbetreuung in den letzten Jahren viel passiert ist. Zugleich ist aber weiteres Entwicklungspotenzial vorhanden, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Eltern aber auch für Betriebe - die gerade angesichts der demographischen Entwicklung auf ihre Fachkräfte angewiesen sind - weiter zu verbessern. Anbei drei zentrale Ergebnisse als Beispiel:

  • Die Öffnungszeiten sind oft kurz. So schließen 20 Prozent der Grundschulen schon früh zwischen 13 und 15 Uhr, 62 Prozent schon zwischen 15 und 17 Uhr. Nur sechs Prozent bieten eine längere Betreuung an.
  • Der Ost-West-Unterschied bei der Nachmittagsbetreuung ist noch immer ausgeprägt: In der Umfrage gaben nahezu 100 Prozent der ostdeutschen Schulen an, eine Nachmittagsbetreuung anzubieten. 15 Prozent der westdeutschen Schulen hingegen haben überhaupt keine Betreuung.
  • Die Ergebnisse des Grundschulchecks zeigen, dass 78 Prozent der Schulen nur zeitweise oder keine Betreuung in den Ferien anbieten. Nur   22 Prozent decken die gesamten Ferien ab.

Die gesamte Studie finden Sie hier.