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Die Innenstädte müssen wieder zum "Magneten" für die Bürger werden. Durch gemeinsame Maßnahmen von Handel, Kultur, Gastronomie und Freizeiteinrichtungen muss der Erlebnisraum "Innenstadt" gestärkt werden. Dabei sitzen Stadt und Wirtschaft in einem Boot. Dies sind Kernaussagen eines Positionspapiers des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) "Innenstädte beleben – Stadtregionen stärken". Darin formuliert die Spitzenorganisation "10 Forderungen an die Politik", um die Vielfalt der Städte zu sichern und sie zu stärken im internationalen Wettbewerb der Metropolen.
Um die Einzigartigkeit der Innenstädte und ihr Ambiente besser zu nutzen, brauche der Handel Gestaltungsfreiraum, damit die Innenstädte durch Shopping-Events belebt werden. "Dazu müssen die Ladenöffnungszeiten an Werktagen endlich freigegeben werden", heißt es in den Leitlinien. Gleichzeitig müssten Innenstädte für den Verkehr besser erreichbar sein, denn der PKW bleibe das wichtigste Verkehrsmittel für den Einkaufs- und Lieferverkehr. Zugleich sei ein leistungsfähiger und kostengünstiger öffentlicher Nahverkehr unverzichtbar. ÖPNV-Leistungen müssten künftig konsequent über Ausschreibungen vergeben werden. Der Wirtschaftsverkehr brauche ausreichend Parkmöglichkeiten. Dabei sollten Interessen von Wirtschafts-, Einkaufs- und Berufsverkehr mit den Bedürfnissen der Anlieger besser in Einklang gebracht werden.
Um innovative Standorte-Konzepte zu entwickeln, gelte es auf die Chancen des E-Business zu setzen. Wirtschaft, Politik und Verwaltung müssten sich bei der Vermarktung der Städte und Zentren der neuen Technik bedienen. Für Händler und Dienstleister sei es wichtig, internetgestützte Standortinitiativen, Regionalportale und Multimedia-Kioske für sich zu nutzen. Die Möglichkeiten zum Abbau der Bürokratie und Entwicklung neuer Kundenservices müssten angewendet werden. "Ein breit angelegter angelegter Erfahrungsaustausch über die Verwaltungsmodernisierung durch E-Government ist nötig", heißt es wörtlich.
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