Wachsende Herausforderungen treffen auf größeren Optimismus

IHK-Unternehmensbarometer zur Digitalisierung

DIHK-Präsident Eric Schweitzer kommentiert die Ergebnisse wie folgt:
"Die Digitalisierung ist für viele Unternehmen ein Wachstumstreiber. Mehr als zwei Drittel der Betriebe sehen Chancen durch neue Geschäftsmodelle. Und fast 90 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, wegen der Digitalisierung zusätzliches Kapital einzusetzen. Genauso viele Betriebe sehen die Notwendigkeit Mitarbeiter weiterzubilden. Damit sich diese Investitionsabsichten realisieren, brauchen die Betriebe jetzt ein starkes Signal der neuen Bundesregierung für gute Rahmenbedingungen.
Bei allen Branchen steht an erster Stelle der Wunsch nach einer leistungsfähigen flächendeckenden Breitbandinfrastruktur. Hier müssen wir auf die Überholspur wechseln und Glasfasernetze ausbauen. Dabei ist auch eine Erschließung ländlicher Regionen wichtig, da sich gerade dort viele kleine und mittlere Unternehmen befinden. Eine erfolgreiche Digitalisierung der Wirtschaft geht weit über Effizienzsteigerungen hinaus, hin zu neuen digitalen Geschäftsmodellen.
Dafür wollen die Unternehmen Rechtssicherheit. Dieser eigentlich große Standortvorteil Deutschlands gerät in der neuen digitalen Welt ins Wanken: Fast zwei Drittel der Unternehmen vermissen klare und praktikable Regeln beim wirtschaftlichen Umgang mit Daten.
Während wir in der Wirtschaft die vierte industrielle Revolution erleben, wird in der Schule praktisch noch mit Rechenschiebern gearbeitet. Im Rahmen der Digitalisierungsstrategien von Bund und Ländern müssen die Berufsschulen daher einen besonderen Stellenwert einnehmen. Eine zeitgemäße Ausstattung ist dringend erforderlich, damit die jungen Fachkräfte am Ende ihrer Ausbildung den Anforderungen der modernen Arbeitswelt gewachsen sind und gut vorbereitet in ihren Beruf starten können."
Den ausführlichen Bericht können Sie rechts unter "Weitere Informationen" lesen.