Unternehmenswebsites als Haftungsrisiko

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Niemand würde heute auf den Gedanken kommen, Gefahrgüter ohne entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu transportieren. Oder Maschinen zu bauen, die nicht der Maschinenrichtlinie entsprechen. Beides zieht bei Verstoß haftungsrechtliche Konsequenzen nach sich.
In einer digitalisierten Welt gilt dies mittlerweile auch für Websites von Unternehmen. Da sie öffentlich zugänglich sind, stellen sie den mit Abstand größten sogenannten Angriffsvektor für Hackerangriffe dar. Sind diese Unternehmenswebsites nicht mit den neuesten Sicherheitspatches und Softwareversionen ausgestattet, können im Schadensfall signifikante finanzielle Regressforderungen auftreten. 
Bei rund 40% der analysierten Unternehmen entsprechen die Websites nicht dem jeweils aktuellen Stand der Sicherheitstechnik. Die Dunkelziffer dürfte noch weitaus höher liegen, da bei rund 30% der Websites keine Daten über die zugrundliegende Software zu erheben ist. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung über den Status von ca. 1.800 Websites von Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes - primär in Nordrhein-Westfalen.
Die Ursachen für diesen Zustand sind vielfältig und werden von Udo Bange, Geschäftsführer des Unternehmens Hesels vom Berg, in dem Vortrag näher beleuchtet. Die Konsequenzen von Sicherheitslücken werden dann an diversen Fallbeispielen gezeigt. Zum Schluss sollen dann noch frei verfügbare Tools zu Bewertung von Websites erläutert und grundsätzliche Strategien zur Vermeidung von Sicherheitslücken diskutiert werden.
Die Veranstaltung findet parallel zur Messe "all about automation" statt. Unter www.automation-essen.de können sich Interessierte mit dem Code B2aq3DQY ein Gratisticket für die Messe aktivieren.

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