Vorsicht bei Formularen!

Ferienzeit: Hochsaison für Angebote von Adressbuchformularen

Nach der Eintragung im Handelsregister, einer Nennung in den “Gelben Seiten” oder der Erstellung einer Homepage erhalten viele Unternehmen Rechnungen oder Offerten für die Registrierung in Datenbanken. Diese wie amtliche Vordrucke gestalteten Formulare können z.B.  Ähnlichkeit mit Rechnungen des Amtsgerichts oder der deutschen Telekom (Einträge im Handelsregister oder im Telefonbuch). In letzter Zeit häufen sich zudem auch Formulare für die Erstellung einer Internetseite. Derartige Angebote können auch aus dem Ausland kommen.
Gerade während der Ferien- und Urlaubszeit werden solche als Rechnungen oder Gebührenbescheide getarnte Dokumente versandt. Denn die zu dieser Zeit oft unterbesetzten Buchhaltungen laufen dann schneller Gefahr, diese ohne eingehende Prüfung zu begleichen. Einmal überwiesene Beträge sind jedoch nur mit Mühe und Aufwand zurückzuerlangen, sofern der Überweisungsauftrag bei der Bank nicht mehr storniert werden kann.
Die Industrie- und Handelskammer zu Essen (IHK) rät daher, gerade Anschreiben von Adressbuchverlagen oder amtlich aufgemachte Rechnungen mit nahem Zahlungsziel und beigefügtem Überweisungsträger besonders gründlich zu überprüfen. Achten Sie auch auf die IBAN auf einem etwa beigefügtem Überweisungsträger.
Auf ihrer Internetseite unter www.essen.ihk24.de , Dok.-Nr. 83146, hält die IHK ein entsprechendes Merkblatt mit Vorsorgemaßnahmen und weiterführenden Informationen bereit.