Hinweis

Formularfallen zur Osterzeit

Nach der Eintragung im Handelsregister, einer Nennung in den “Gelben Seiten” oder der Erstellung einer Homepage erhalten viele Unternehmen Rechnungen oder Offerten für die Registrierung in Datenbanken. Diese, wie amtliche Vordrucke gestalteten Formulare, haben Ähnlichkeit mit Rechnungen des Amtsgerichts oder des Deutschen Patent- und Markenamtes, DPMA (Einträge im Handelsregister oder in das Register bei dem DPMA). In letzter Zeit häufen sich zudem auch Formulare für die Erstellung einer Internetseite oder solche zur Erfassung von Umsatzsteueridentifikationsnummern.
Derartige Angebote können auch aus dem Ausland kommen. Gerade während der Ferien- und Urlaubszeit werden solche als Rechnungen oder Gebührenbescheide getarnte Dokumente versandt. Denn die zu dieser Zeit oft unterbesetzten Buchhaltungen laufen dann schneller Gefahr, diese ohne eingehende Prüfung zu begleichen. Einmal überwiesene Beträge sind jedoch nur mit Mühe und Aufwand zurückzuerlangen, sofern der Überweisungsauftrag bei der Bank nicht mehr storniert werden kann. Die IHK rät daher, gerade Anschreiben von Adressbuchverlagen oder amtlich aufgemachte Rechnungen mit nahem Zahlungsziel und beigefügtem Überweisungsträger besonders gründlich zu überprüfen, wobei auch auf die IBAN auf einem etwa beigefügtem Überweisungsträger geachtet werden sollte. Unter Dok.-Nr. 83146, können weiterführende Informationen, auch zu Vorsorgemaßnahmen, abgerufen werden.