Presse/Publikation

Fachkräftemangel in der MEO-Region verschärft sich

Der Fachkräftemangel entwickelt sich für die Unternehmen der MEO-Region als ein immer drängenderes Problem. In einer aktuellen Umfrage der Industrie- und Handelskammer zu Essen (IHK) gaben 46 Prozent der Betriebe an, dass sie hier ein Risiko für die Entwicklung des eigenen Geschäfts sehen. Dieser Wert ist seit 2015 von 21 Prozent stetig angestiegen und hat sich in dieser Zeit mehr als verdoppelt. „In den letzten Jahren haben sich die Bewerbermappen bei vielen Unternehmen spürbar verringert. Was zunächst einzelne Branchen betroffen hat, zieht sich mittlerweile durch viele Wirtschaftszweige“, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Gerald Püchel.
Für manche Unternehmen stellt die Suche nach Fachkräften bereits heute eine größere Herausforderung dar: So können 36 Prozent der Betriebe offene Stellen längerfristig nicht besetzen. Bei etwa einem Viertel (24 Prozent) erfolgt die Neubesetzung von Stellen dagegen ohne Probleme. 41 Prozent geben an, derzeit keinen Personalbedarf zu haben. „Unklar bleibt dabei, wie sich bei Letzteren ein plötzlich auftretender Personalbedarf auswirken würde: Kann er umgehend gedeckt werden oder stellt er die jeweiligen Betriebe dann vor Schwierigkeiten? Die 36 Prozent mit aktuellen Problemen dürften daher eher die untere Grenze darstellen“, zeigt sich Dr. Püchel besorgt. 
Nahezu drei Viertel der Unternehmen befürchten, dass ein anhaltender Fachkräftemangel zu einer spürbaren Mehrbelastung der vorhandenen Belegschaft führen könnte (74 Prozent) – eine Situation, die nicht auf Dauer ausgelegt sein sollte. Aber auch die Beeinträchtigung des eigentlichen Wachstumspotenzials betrachten 44 Prozent der Befragten mit Sorge. Gleichzeitig besteht die Gefahr, das eigene Angebot einschränken bzw. Aufträge ablehnen zu müssen. Dies könnte dann vor allem mittelfristig negative Auswirkungen nach sich ziehen, sofern dadurch lange bestehende Kundenbeziehungen beeinträchtigt würden. 
Ein wichtiger Baustein der Fachkräftesicherung ist die betriebliche Ausbildung. Dass hier noch Potenzial besteht, ist den Betrieben bewusst. Offenbar stellt die Ausbildungsreife der Schulabgänger eine große Herausforderung dar: 63 % der Unternehmen geben an, dass die Qualifikation der Schulabgänger verbessert werden müsse. Die Unternehmen klagen aber nicht nur, sie tun auch was. Viele Betriebe bieten bereits betrieblichen Nachhilfeunterricht an, um schulische Versäumnisse aufzuarbeiten. 
Fast jeder zweite (49 Prozent) wünscht sich darüber hinaus, die duale Ausbildung zu stärken. „Hier haben wir in diesem Jahr mit unserem Aktionsplan Ausbildung angesetzt. Wir haben einiges erreicht – sehen aber noch eine Menge Potenzial. Es bleibt ein stetes Bohren dicker Bretter“, erklärt der IHK-Hauptgeschäftsführer. 
Die befragten Unternehmen sehen auch in einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch ungenutzte Chancen, die bei der Personalsuche hilfreich wäre. Hier wünschen sich 37 Prozent optimierte Betreuungsangebote wie bspw. Ganztagsschulen oder bessere Pflegeangebote. Aber auch die Städte können einen Beitrag leisten: 29 Prozent sprechen sich dafür aus, die Region für Arbeitnehmer attraktiver zu gestalten. Das kann vor allem helfen, Arbeitskräfte von außerhalb der Region zu gewinnen. 
Der erfolgreichste Weg, um neue Mitarbeiter zu gewinnen, scheint über den persönlichen Kontakt zu laufen: 63 Prozent geben an, Fachkräfte über eigene Kontakte oder die der Mitarbeiter zu finden. 
Und auch die eigene Homepage scheint bei der Personalsuche ein Erfolgsfaktor zu sein: Mehr als jeder zweite gewinnt seine Nachwuchskräfte über das eigene digitale Angebot. „Die eigene Homepage ist die Visitenkarte des Unternehmens. Eine erfolgreiche Bewerberansprache über das Netz setzt daher auch eine ansprechende und authentische Webseite voraus“, betont Dr. Püchel. 
Trotz des Buhlens der Unternehmen um geeignete Mitarbeiter belegen Initiativbewerbungen von Interessenten den dritten Platz bei den erfolgversprechenden Wegen. Letzteres setzt natürlich eine entsprechende Attraktivität als Arbeitgeber voraus, die auch bei potenziellen Bewerbern bekannt ist. Die Arbeitsagentur (42 Prozent) und Internetjobbörsen (41 Prozent) zählen ebenfalls zu den funktionierenden Maßnahmen. Karrieremessen nutzt nur jedes achte Unternehmen. Hier spielt sicher auch der größere personelle und finanzielle Aufwand eine Rolle. 
Die Unternehmen der MEO-Region scheinen mit Blick auf die Mitarbeiterbindung gut aufgestellt zu sein. Als Hauptgrund für die Suche nach Fachkräften wird von zwei Dritteln der Befragten das altersbedingte Ausscheiden genannt. Mit einigem Abstand (40 Prozent) folgt der Anteil der Betriebe, die aufgrund von Fluktuation auf Personalsuche gehen müssen. An dritter Stelle (37 Prozent) werden zunehmende Qualifikationsanforderungen und abschließend die Erweiterung wegen expansiver Geschäftstätigkeit (30 Prozent) als Gründe angeführt.
Der Fachkräftemangel entwickelt sich für die Unternehmen der MEO-Region als ein immer drängenderes Problem. In einer aktuellen Umfrage der Industrie- und Handelskammer zu Essen (IHK) gaben 46 Prozent der Betriebe an, dass sie hier ein Risiko für die Entwicklung des eigenen Geschäfts sehen. Dieser Wert ist seit 2015 von 21 Prozent stetig angestiegen und hat sich in dieser Zeit mehr als verdoppelt. „In den letzten Jahren haben sich die Bewerbermappen bei vielen Unternehmen spürbar verringert. Was zunächst einzelne Branchen betroffen hat, zieht sich mittlerweile durch viele Wirtschaftszweige“, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Gerald Püchel. 
Für manche Unternehmen stellt die Suche nach Fachkräften bereits heute eine größere Herausforderung dar: So können 36 Prozent der Betriebe offene Stellen längerfristig nicht besetzen. Bei etwa einem Viertel (24 Prozent) erfolgt die Neubesetzung von Stellen dagegen ohne Probleme. 41 Prozent geben an, derzeit keinen Personalbedarf zu haben. „Unklar bleibt dabei, wie sich bei Letzteren ein plötzlich auftretender Personalbedarf auswirken würde: Kann er umgehend gedeckt werden oder stellt er die jeweiligen Betriebe dann vor Schwierigkeiten? Die 36 Prozent mit aktuellen Problemen dürften daher eher die untere Grenze darstellen“, zeigt sich Dr. Püchel besorgt.
Nahezu drei Viertel der Unternehmen befürchten, dass ein anhaltender Fachkräftemangel zu einer spürbaren Mehrbelastung der vorhandenen Belegschaft führen könnte (74 Prozent) – eine Situation, die nicht auf Dauer ausgelegt sein sollte. Aber auch die Beeinträchtigung des eigentlichen Wachstumspotenzials betrachten 44 Prozent der Befragten mit Sorge. Gleichzeitig besteht die Gefahr, das eigene Angebot einschränken bzw. Aufträge ablehnen zu müssen. Dies könnte dann vor allem mittelfristig negative Auswirkungen nach sich ziehen, sofern dadurch lange bestehende Kundenbeziehungen beeinträchtigt würden.
Ein wichtiger Baustein der Fachkräftesicherung ist die betriebliche Ausbildung. Dass hier noch Potenzial besteht, ist den Betrieben bewusst. Offenbar stellt die Ausbildungsreife der Schulabgänger eine große Herausforderung dar: 63 % der Unternehmen geben an, dass die Qualifikation der Schulabgänger verbessert werden müsse. Die Unternehmen klagen aber nicht nur, sie tun auch was. Viele Betriebe bieten bereits betrieblichen Nachhilfeunterricht an, um schulische Versäumnisse aufzuarbeiten.
Fast jeder zweite (49 Prozent) wünscht sich darüber hinaus, die duale Ausbildung zu stärken. „Hier haben wir in diesem Jahr mit unserem Aktionsplan Ausbildung angesetzt. Wir haben einiges erreicht – sehen aber noch eine Menge Potenzial. Es bleibt ein stetes Bohren dicker Bretter“, erklärt der IHK-Hauptgeschäftsführer.
Die befragten Unternehmen sehen auch in einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch ungenutzte Chancen, die bei der Personalsuche hilfreich wäre. Hier wünschen sich 37 Prozent optimierte Betreuungsangebote wie bspw. Ganztagsschulen oder bessere Pflegeangebote. Aber auch die Städte können einen Beitrag leisten: 29 Prozent sprechen sich dafür aus, die Region für Arbeitnehmer attraktiver zu gestalten. Das kann vor allem helfen, Arbeitskräfte von außerhalb der Region zu gewinnen.
Der erfolgreichste Weg, um neue Mitarbeiter zu gewinnen, scheint über den persönlichen Kontakt zu laufen: 63 Prozent geben an, Fachkräfte über eigene Kontakte oder die der Mitarbeiter zu finden.
Und auch die eigene Homepage scheint bei der Personalsuche ein Erfolgsfaktor zu sein: Mehr als jeder zweite gewinnt seine Nachwuchskräfte über das eigene digitale Angebot. „Die eigene Homepage ist die Visitenkarte des Unternehmens. Eine erfolgreiche Bewerberansprache über das Netz setzt daher auch eine ansprechende und authentische Webseite voraus“, betont Dr. Püchel.
Trotz des Buhlens der Unternehmen um geeignete Mitarbeiter belegen Initiativbewerbungen von Interessenten den dritten Platz bei den erfolgversprechenden Wegen. Letzteres setzt natürlich eine entsprechende Attraktivität als Arbeitgeber voraus, die auch bei potenziellen Bewerbern bekannt ist. Die Arbeitsagentur (42 Prozent) und Internetjobbörsen (41 Prozent) zählen ebenfalls zu den funktionierenden Maßnahmen. Karrieremessen nutzt nur jedes achte Unternehmen. Hier spielt sicher auch der größere personelle und finanzielle Aufwand eine Rolle.
Die Unternehmen der MEO-Region scheinen mit Blick auf die Mitarbeiterbindung gut aufgestellt zu sein. Als Hauptgrund für die Suche nach Fachkräften wird von zwei Dritteln der Befragten das altersbedingte Ausscheiden genannt. Mit einigem Abstand (40 Prozent) folgt der Anteil der Betriebe, die aufgrund von Fluktuation auf Personalsuche gehen müssen. An dritter Stelle (37 Prozent) werden zunehmende Qualifikationsanforderungen und abschließend die Erweiterung wegen expansiver Geschäftstätigkeit (30 Prozent) als Gründe angeführt.