Presse/Publikation

IHK zu den Ergebnissen des Nationalen Forums Diesel

Die Industrie- und Handelskammer zu Essen (IHK) reagiert zurückhaltend auf die Ergebnisse des Nationalen Forums Diesel (sog. Diesel-Gipfel). „Aus den Ergebnissen lässt sich nicht ableiten, dass ein Fahrverbot für Dieselfahrzeuge definitiv vom Tisch ist. Das birgt für Unternehmen weiterhin erhebliche Unsicherheiten. Auf jeden Fall sollte jetzt abgewartet werden, ob die vereinbarten Maßnahmen zu einer spürbaren Verbesserung an den Messstationen führen“, betont IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Gerald Püchel.  
In der MEO-Region werden die vorgegebenen Grenzwerte an verschiedenen Stellen bislang überschritten. Die IHK weist darauf hin, dass über 90 Prozent der Nutzfahrzeuge mit Dieselkraftstoff angetrieben werden. Alternative Antriebe kommen erst langsam auf den Markt. In den vergangenen Jahren mussten Unternehmen bereits erhebliche Investitionen vornehmen, um den Fuhrpark auf die „Grüne Plakette“ umzurüsten.  
Aus Sicht der IHK müssen die Probleme mit den Stickoxiden technologisch bewältigt werden. „Fahrverbote lösen die Probleme nicht, sie verlagern diese nur. Die Unternehmen dürfen nicht diejenigen sein, die eine langjährige Fehlentwicklung ausbaden müssen“, hebt Dr. Püchel hervor.