Presse/Publikation

IHK begrüßt Entwicklung der Bergbauflächen zwischen Essen und Bottrop

In den Plänen zur Entwicklung der Bergbauflächen zwischen Essen und Bottrop sieht die Industrie- und Handelskammer (IHK) für Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen das Schlüsselprojekt zur Stadtentwicklung der nächsten Jahrzehnte. „Wir begrüßen dieses interkommunale Projekt ausdrücklich. Die Freiheit Emscher bringt alles mit, um der Stadtentwicklung Essens enormen Schwung zu geben und freigezogene Flächen schnell wieder nutzbar zu machen“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Gerald Püchel.
Die IHK hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach auf die Verschärfung des bestehenden Gewerbeflächenmangels hingewiesen und sieht nun die große Chance, das Angebot in den nächsten Jahren wieder deutlich auszubauen. “Wir brauchen ein breites Angebot mit zusätzlichen Flächen für die Wirtschaft. Die Freiheit Emscher bietet hierfür ideale Voraussetzungen und dies sollte sich mit dem größtmöglichen Anteil an Gewerbe- und Industrieflächen auch in der weiteren Planung widerspiegeln“, mahnt Püchel.
So weist die IHK darauf hin, dass bereits heute zahlreiche Ansiedlungsanfragen abgelehnt werden müssen, weil passende Gewerbeflächen fehlen. Ohne die Mobilisierung zusätzlicher Flächenpotenziale werden sich in Essen keine neuen Unternehmen mehr ansiedeln können und auch die Erweiterung und Verlagerung von hier ansässigen Unternehmen geriete zunehmend in Gefahr.
Abschließend misst die IHK der zukünftigen Verkehrserschließung eine hohe Bedeutung zu. Hierbei sei laut Püchel besondere Sorgfalt gefordert: „Ein solches Großprojekt braucht eine leistungsfähige Erschließung. Diese muss von Anfang an mitgedacht werden und berücksichtigen, dass auch die Trasse der geplanten A 52 im nördlichen Essener Stadtgebiet einen wichtigen Beitrag leisten wird“.